News

13.05.2009

Bildergalerie der Sumpfohreule endlich online

10.05.2009

Erstnachweis der Sumpfohreule am Aartalsee ?

Sumpfohreule Sumpfohreule

Die von Gerd Grebe gestern entdeckte Sumpfohreule ist immer noch am Aartalsee im Lahn-Dill-Kreis anwesend. Wir konnten sie heute zusammen mit Jan Heckmann wunderbar beim Jagdflug beobachten.

 

Steckbrief:

Die Sumpfohreule ist mit einer Körperlänge von 35-40 cm etwa genauso groß, wie die nahe verwandte Waldohreule. Der auffälligste Unterschied sind die wesentlich kleineren Federohren der Sumpfohr-eule (im Englischen ist ihr Name daher auch Short-eared Owl im Gegen-satz zum Namen Long-eared Owl für die Waldohreule). Die Federohren haben, wie bei allen Eulen, keine Funktion in Zusammenhang mit der Hörleistung der Eule; zur Verstärkung der Hörleistung dient vielmehr der sehr auffällige Gesichtsschleier. Bei Erregung werden die Feder-ohren aufgestellt, sind aber bei einer entspannten Sumpfohreule kaum sichtbar. Die Augenfarbe der Sumpfohreule ist Gelb mit einer dunklen Berandung der Iris. Die Gefiederfärbung bei Sumpfohreulen ist dunkel-braun gefleckt auf der Oberseite, die Unterseite ist heller und gestreift. Das Gefieder der weiblichen Sumpfohreulen ist tendenziell dunkler als das ihrer männlichen Artgenossen.

Die Flügelspannweite beträgt etwa 105 cm. Männchen wiegen etwa 350 Gramm, Weibchen sind mit einem Gewicht von etwa 420 Gramm etwas schwerer.

 

Die Sumpfohreule ist eine Eule der offenen Feuchtlandschaft. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Europa von Russland und Skandinavien über Mitteleuropa bis nach Island. In Mitteleuropa ist sie allerdings sehr selten geworden und nur noch in den Niederlanden relativ häufig anzutreffen. In Deutschland wird die Zahl der Brutpaare auf 70 bis 170 (mehr geschätzt als gezählt) angegeben. Zudem ist diese Eulenart praktisch im gesamten asiatischen Teil Russlands zu finden. Auf dem amerikanischen Kontinent kommt sie sowohl in den nördlichen USA, Kanada und auf Hawaii vor als auch in Südamerika in den Anden und in den südlicheren Bereichen des Kontinent sowie auf den Galapagos-Inseln.

 

Die Hauptbeute der Sumpfohreule sind Mäuse. Je nach Angebot zählen auch andere Kleinnager und Kleinvögel zu ihrem Nahrungsprogramm.

05.05.2009

Ergebnisse des 6. DDA-Birdraces vom 02.05.2009

v. Links nach Rechts: Hendrik Jahn, Marc Spiegel, Dr. Thomas Gottschalk (kniend), Tim Mattern, Rebecca Lange v. Links nach Rechts: Hendrik Jahn, Marc Spiegel, Dr. Thomas Gottschalk (kniend), Tim Mattern, Rebecca Lange
Gießen (tma). Die Idee klingt etwas verrückt: An einem Tag so viele Vogelarten wie möglich beobachten. Mit dieser Aufgabenstellung trat am Samstag das »Birdrace Universitäts-Team« (»BRUT«) beim sechsten bundesweiten Birdrace an.
 
Die Tour durch den Kreis Gießen wurde per Fahrrad in Angriff genommen. Mit 104 Arten erreichte das BRUT unter den zehn hessischen Teams den sechsten Platz und war damit das beste unter den vier Fahrrad-Teams. Für die fünf Gießener Teilnehmer Rebecca Lange, Dr. Thomas Gottschalk, Hendrik Jahn, Tim Mattern und Marc Spiegel begann der Tag früh: Um 5 Uhr trafen sie sich in Lollar, wo sie leider vergeblich auf den Einflug einer Schleiereule in die Kirche warteten.

»Viele Vögel sind recht einfach und überall zu beobachten, aber bei manchen muss man bestimmte Stellen kennen«, sagte Thomas Gottschalk. »Und nicht zuletzt gehört auch viel Glück dazu.« Von Lollar ging es zunächst in die Wälder an Lollarer Kopf und Hangelstein, wo zahlreiche Singvögel ihre Stimmen hören ließen. In der Wieseckaue traf man Rohrammer und Braunkehlchen an, am Schwanenteich unter anderem einen Teichrohrsänger sowie verschiedene Wasservögel.

Das nächste Ziel war das Naturschutzgebiet »Hohe Warte«, wo die Gruppe mit dem Wendehals eine der Besonderheiten des Tages entdeckte. Durch Schiffenberger und Bergwerkswald fuhr das Team dann über Linden und Leihgestern Richtung Holzheim. Wie erwartet war hier ein Wanderfalke zu sehen, und mit einem kreisenden Schwarzstorch gab es ein zweites »Highlight«. Anschließend radelten die Vogelbeobachter zur ehemaligen Ayers-Kaserne, wo man die recht seltene Heidelerche auf die Artenliste setzen konnte. Von dort wurde das Naturschutzgebiet Mittlere Horloffaue angesteuert. Bislang hatten die Birdracer 78 Arten »abgehakt«, da aber noch kaum Wasservögel und keine Watvögel verzeichnet waren, gab es dort noch einen Sprung auf schließlich 104 Arten.

Am Abend ging es nach 98 geradelten Kilometern - die reine Fahrtzeit betrug sechs Stunden - mit dem Bus zurück nach Gießen. »Leider blieb am Abend keine Gelegenheit, noch ein paar Eulen auf die Liste setzen zu können. Aber für das nächste Mal kann die Route noch optimiert werden«, so Gottschalk.
Das BRUT war zum ersten Mal Kreis Gießen angetreten. In den Vorjahren war die Wetterau das Ziel, in der man 2008 per Auto 131 Arten verzeichnen konnte. »Vogelbeobachtung ist ein schönes Hobby, allerdings ist es meist nicht so extrem wie beim Birdrace.«

Beim Birdrace geht es nicht nur um Vogelbeobachtung mit sportlichem Ehrgeiz, sondern auch um die Einwerbung von Spenden für ein bislang einzigartiges Projekt: Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) soll 2010 erscheinen, bundesweit trugen dazu tausende ehrenamtliche Vogelbeobachter Daten zusammen. Und somit kommen die von den Teams »erarbeiteten« Spenden, die sich häufig an einem Betrag pro beobachteter Vogelart orientieren, diesem Projekt zu gute.

Hessenweit gingen zehn, bundesweit 133 Teams in verschiedenen Landkreisen an den Start. Die Organisatoren vom Dachverband Deutscher Avifaunisten sprachen angesichts von 500 Teilnehmern von einer neuen Rekordbeteiligung. Da an der Küste ein größeres Artenspektrum zu finden ist, gibt es für die Teams im Binnenland eine gesonderte Singvogelwertung, um diesen Nachteil auszugleichen. Die Fahrrad-Teams wurden ebenfalls gesondert bewertet.

Im Jahr 2009 gab es auch erstmals die Kategorie Nachwuchsteam. Weitere Informationen zum Birdrace finden sich im Internet unter www.dda-web.de/birdrace. Übrigens findet das nächste Birdrace am 1. Mai 2010 statt.
Quelle: Giessener Allgemeine vom 05.05.2009
 
Wir bedanken uns nochmal recht herzlich bei unseren Sponsoren, die uns mit ihrer Spende tatkräftig unterstützt haben:


 

27.04.2009

TV-Tipp: Jagd auf Prinzessin, Dienstag 28.04.2009, 14:15 Uhr HR

Jedes Jahr machen sich mehr als 500.000 Weißstörche auf den Weg von Europa nach Afrika. Auf ihrem Weg kommen sie durch drei Kontinente und überfliegen 18 Länder. Filmautor Jürgen Vogt hat sechs Störche auf dieser Reise begleitet - unter ihnen "Prinzessin".

Die Verfolgung der Weißstörche auf ihrem bis zu 24.000 Kilometer langen Flug wurde durch modernste Satellitentechnik ermöglicht. "Prinzessin" und ihre Kollegen trugen einen dreißig Gramm leichten Minisender auf dem Rücken. Mit Hilfe dieser Solarsender konnte das Begleitteam den Tieren folgen und sie an vielen Orten ihres Fluges aufstöbern. Die Reise führte die Störche über verschneite Gebirge, durch Wüsten, die Steppen Ostafrikas und die Krisenregionen des Nahen Ostens. Sie findet für die Vögel unter Lebensgefahr statt. Fast ein Drittel der Tiere kommt nicht nach Europa zurück. Wasserknappheit, der Verlust geeigneter Rastgebiete, Stromleitungen, Raubtiere, Stürme und teilweise auch die intensive Bejagung durch den Menschen kosten viele Störche das Leben. Jürgen Vogt hat in faszinierenden Bildern den Flug der Störche dokumentiert.

23.04.2009

6. DDA-Birdrace am 02.05.2009

Klicken, um mehr zu erfahren Klicken, um mehr zu erfahren

23.04.2009

TV-Tipp: Der Kampf der Vogelschützer, Donnerstag 23.04.2009, 22:15 Uhr HR

Seit gut einer halben Stunde streifen die Männer mit Fernglas und Steigeisen durchs Unterholz - ohne Erfolg. Sie sind auf der Suche nach einem Schwarzstorchhorst. In abgelegenen Waldgebieten, meist mehr als 20 Meter hoch in den Bäumen, bauen die "schwarzen Störche" ihre Nester.

 

Die Männer sind Vogelschützer und zum ersten Mal in ganz Westdeutschland wollen sie die jungen Schwarzstörche in ihren Nestern mit Ringen versehen. Lernen wollen sie etwas von den Vögel, über ihren Zug ins ferne Afrika, ihre Flugrouten und ihre Winterquartiere. Alles mit dem Ziel den Schutz der seltenen Tiere zu verbessern. Drahtzieher sind Martin Hormann und Klaus Richarz von der staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Und nicht nur die Schwarzstörche liegen ihnen am Herzen. Sie machen sich stark für alle seltenen und bedrohten Vogelarten. Mit ganz unterschiedlichen Gruppen arbeiten sie zusammen. Mit örtlichen Naturschützern genauso wie mit Vertretern der großen Stromkonzerne.
Der hessenreporter ist in der Wetterau, im Vogelsberg, in der Röhn und dem hessischen Ried unterwegs und begleitet Martin Hormann bei seinen "Handlungsreisen" in Sachen Vogelschutz. Dabei trifft er kleine Schleiereulen im Tierhotel, fängt junge Steinkäuze aus den Brutröhren und versucht per Hubschrauber Markierungssysteme an Hochspannungsleitungen anbringen zu lassen. Sollte es klappen, dann ist das Leben der Vögel im hessischen Ried wieder ein Stückchen sicherer geworden.

Eine Reportage von Martin Böttner und Jo Schöller.
 

TV-Tipp: Naturparadiese im Kohlerevier, Freitag 24.04.2009, 20:15 Uhr HR

Große Braunkohlereviere mit gigantischen Baggern und tief klaffenden Landschaftswunden sind weithin bekannt. Der Abbau hinterließ einmalige Lebensräume mit einem hohen Naturschutzwert und immensen Entwicklungspotenzialen.

Beispiele gibt es aus ganz Europa, von Polen über Deutschland bis England und Frankreich. Durch den Abbau entstanden völlig neue Landschaftstypen, die durch ein eigenes und charakteristisches Relief, teilweise bizarr anmutende Oberflächenformen und das Fehlen menschlicher Nutzungen geprägt sind. Ökologisch sind viele von ihnen einzigartig: Der Abbau hinterließ einmalige Lebensräume mit einem hohen Naturschutzwert und immensen Entwicklungspotenzialen. Riesige, von keinen Straßen oder Siedlungen zerschnittene Flächen mit nährstoffarmen Offenflächen, Inseln, Flachwasserzonen und weiteren wertvollen Sekundarlebensräumen bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Der Film von Heribert Schöller erzählt von der Zeit nach dem Kohleabbau in den ostdeutschen Braunkohlerevieren der Lausitz und der Landschaft bei Leipzig.

17.04.2009

Artikel aus der Giessener Allgemeinen vom 17.04.2009

Nach mehr als vier Jahrzehnten der Abstinenz

Freude in Atzbach: Meister Adebar ist zurück im Lahntal

 

Lahnau (so/age). Atzbach, ehedem oft und gerne als „Storchendorf“ apostrophiert, kann diesen Beinamen womöglich wieder zu Recht führen: seit wenigen Tagen ist „Meister Adebar“ zurück im Lahntal und hat begonnen, sich häuslich einzurichten. War es zu Wochenbeginn nur ein Vogel, so sind es seit Mittwoch deren zwei. Das Paar scheint das Kunstnest anzunehmen, dass im vergangenen Jahr in der Lahnaue errichtet wurde, um als Brut- und Nisthilfe zu dienen….“

 

Zuletzt hatte es im Jahr 1966 eine erfolgreiche Brut an gleicher Stelle gegeben, damals im Atzbacher Ortskern. Bleibt nun nur noch abzuwarten, wie sich die Situation dort entwickelt. Ich werde Sie natürlich über Neuigkeiten sofort informieren. Bilder werden folgen!

 

15.04.2009

Neue Bilder online in der Rubrik Vögel, z.B. Zaunkönig, Heidelerche, Braunkehlchen, Schafstelze

TV-Tipp: Der Gepardenmensch, Mittwoch, 15.04.2009, 13:30 Uhr HR

"Ich bin ein Gepard", sagt Matto Barfuss von sich. Der Film erzählt in beeindruckenden Bildern von einer faszinierenden Beziehung zwischen Gepard und Mensch.


Die Filmautorin Ilona Rothin begleitetet den "Gepardenmann" zwei Wochen lang auf seiner Reise zurück zu den schnellsten Jägern der Welt. Matto Barfuss, ein Deutscher, war zunächst als Künstler und Fotograf bekannt geworden, bevor er sich mit einer Gepardenfamilie in Tansania anfreundete. Dort, am Rande der Serengeti, lebte er als ein "Familienmitglied" unter den wilden Raubkatzen. Als die Gepardenmutter eine Gazelle riss, zerfleischte die Familie das erbeutete Tier. Doch Matto wagte es in dieser Situation, den erregten Geparden näher zu kommen und sie zu streicheln. Das Vertrauen zwischen Mensch und Tier wuchs. Die Gepardenmutter überließ bisweilen sogar die Wache dem eigenartigen "Männchen". Während die Gepardin nach Beute Ausschau hielt, spielte Matto Barfuss mit ihren Jungen. Der Film dokumentiert dieses außergewöhnliche Familienleben vor der beeindruckenden Kulisse der afrikanischen Steppe.

06.04.2009

Turmfalken in Mittelhessen

Die Situation der Turmfalken scheint sich in Mittelhessen langsam wieder etwas zu entspannen. Am Wochenende konnte ich bei meinen Exkursionen insgesamt 6 Turmfalkenbeobachtungen verzeichnen. Im Vergleich zur Vorwoche konnte ich an gleicher Stelle gerade einmal ein Exemplar ausmachen.  Es fällt aber trotzdem auf, das sich der Bestand wohl drastisch verringert hat. Aber vielleicht haben doch einige in Südeuropa oder Nordafrika überwintert. Es bleibt also abzuwarten, ob der Vogel des Jahres 2007 gut überwintert hat.

 

Ich bin sehr dankbar über Ihre Beobachtungen hierzu!

03.04.2009

TV-Tipp: Die größte Tierwanderung der Welt, Freitag 03.04.2009, 20:15 HR

Das hr-fernsehen präsentiert seltene Einblicke in das Leben der Weißschwanzgnus. Eine Herde erstreckt sich nicht selten auf einem Treck mit bis zu 40 Kilometern Länge in der Serengeti im Süden Afrikas.

 

Mehr unter:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=45068

31.03.2009

Beobachtungen in der Lahnaue (Nachsuche Weißstorch)

Zu meinem News Artikel vom 19.03.2009 kann ich berichten, dass am 31.03.2009 leider kein Weißstorch in der Lahnaue anwesend ist. Jedoch gab es folgende schöne Beobachtungen zu vermelden:

1 erfolgreich jagender FISCHADLER
1 weibl. KORNWEIHE
3 Waldwasserläufer
4 Bekassinen
ca. 10 Kiebitze
2.2 Schnatterente
8.5 Löffelenten
2.0 Spießenten
1.1 Krickenten
2.1 Knäkente
3.2 Tafelenten
viele Reiherenten
1 Lachmöwe PK
2 Weißwangengänse
1 Kurzschnabelgans
1 Haubentaucher
min. 20 Rauchschwalben

Belegfotos:

20.03.2009

Aus der Nachbarschaft:

Kellerwald hat wieder eine Wildkatze

Zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist im Nationalpark Kellerwald-Edersee eine Wildkatze entdeckt worden. Mitarbeitern gelang mit einer Spezialkamera ein sensationeller Schnappschuss.
 
Wie das Nationalparkamt am Freitag mitteilte, wurde das scheue wie seltene Tier am 9. März in den frühen Morgenstunden fotografiert. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Hinweise gegeben, dass die zu den seltensten Säugetierarten Deutschlands gehörende Spezies nach einem halben Jahrhundert in den Kellerwald zurück-gekehrt ist. Erst jetzt sei dies mit dem "sensationellen Foto" aber bewiesen worden.

Die Wildkatze verschwand um 1950 aus dem Kellerwald. Im Rothaar-gebirge, Reinhardswald und Knüllwald gibt es bereits nachgewiesene Vorkommen.
 

Wildkatze mit Baldrian angelockt

Auf die Spur kamen die Ranger der Wildkatze durch die sogenannte Lockstock-Methode. Dazu werden im Winter mit Baldrian getränkte Holzpflöcke in den Waldboden gesteckt. In dieser Zeit sind die Katzen auf Partnersuche und die Kater, auch Kuder genannt, durchstreifen auf der Suche nach einer Katze die Waldgebiete. "Der verwendete Baldrian übt auf Wildkatzen eine besondere Lockwirkung aus. Durch den Baldrianduft angelockt, reiben sich Katzen an dem rauen Holzpflock. Die anhaftenden Haare werden gesammelt und bestimmt", hieß es von den Rangern. In zweifelhaften Fällen kläre eine Genanalyse, ob es sich tatsächlich um eine Wildkatze handelt oder eine Hauskatze einen Ausflug in den Nationalpark unternommen habe.
 

Kamera mit Bewegungsmelder und Wärmesensor

Inzwischen seien gut 150 Lockstöcke verteilt, die weiter bis Ende April regelmäßig alle zehn Tage kontrolliert würden. In direkter Nähe zu solch einem Lockstock sei eine Nachtsichtkamera in einem liegenden Baumstamm versteckt worden.

"Die Kamera ist zum einem mit einem Bewegungsmelder und zum anderen mit einem Wärmesensor ausgestattet. Der Wärmesender lässt sich so einstellen, dass er nur bei größeren Tieren reagiert." Zusätzlich arbeite die Kamera mit einem Infrarotstrahler, um beim Fotografieren nicht auf einen Blitz angewiesen zu sein. Mit diesem technischen Aufwand sei das Foto gelungen.
Den Artikel finden Sie unter:
Quelle: Hr-Online, Bild: Eigenes Archiv

19.03.2009

Artikel aus der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 18.03.2009

 

Lahnau-Atzbach  (gro). Auf einer Nisthilfe in der Lahnaue bei Atzbach hat sich am Mittwoch ein Weißstorch niedergelassen. Erst im Mai 2008 hatte der Verein „Rettet die Lahnaue“ für 13 000 Euro eine zwölf Meter hohe Nisthilfe für Störche im Naturschutzgebiet Lahnaue am Verbindungsweg zwischen Atzbach und Dutenhofen errichtet. Laut dem Vereinsvorsitzenden Werner Blum hat der Storch auf dem Nest gesessen und geklappert. Ob er bleibt, sich wohl fühlt und die Nisthilfe annimmt, werden die nächsten 14 Tage zeigen, meint Blum. Laut Andreas Trapp, Tierpfleger im Vogelpark Herborn-Uckersdorf, beginnt nun die Brutzeit, Anfang April würden die Störche ihre Eier legen.

 

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung

 

Kommentar: "Wäre nach der Kürze doch ein toller Erfolg"

Momentan Vogelzug folgender Arten

 

Kranich

Schwarzstorch

Fischadler 

Rotmilan

Schwarzmilan

Rohrweihe

Mäusebussard

Uferschnepfe

Kiebitz

Rotschenkel

Goldregenpfeifer

Waldwasserläufer

Ringeltaube

Hohltaube

Feldlerche

Uferschwalbe

Rauchschwalbe
Wiesenpieper

Baumpieper

Bachstelze

Singdrossel

Rotdrossel

Saatkrähe

Hausrotschwanz

Buchfink

Bergfink

Stieglitz

Girlitz

Stieglitz

Bluthänfling

Erlenzeisig

Kernbeißer
Rohrammer

 

Ein Blick zum Himmel mit dem Fernglas lohnt sich also! Sollten Sie interessante Beobachtungen machen, können Sie mir diese gerne mit meinem Kontaktformular melden!

18.03.2009

Exot an der Radenhäuser Lache (Lkr. Marburg-Biedenkopf)

 

Seit dem 16.03.2009 hält sich an der Radenhäuser Lache ein Heiliger Ibis auf (Entdecker: Horst Schaub). Es handelt sich nach neuesten Nachforschungen von Herrn Dominic Cimiotti jedoch wahrscheinlich nicht um ein Wildtier aus Frankreich. Es ist wahrscheinlich ein entflohenes Zootier.

 

Der Heilige Ibis wird 65 bis 75 cm groß und hat eine Flügelspannweite von 112 bis 124 cm. Er hat ein weitgehend weißes Gefieder mit Ausnahme einiger schwarzer Federn an den Flügeln. Der Kopf ist schwarz. Beide Geschlechter haben die gleiche Gefiederfärbung, Männchen sind etwas größer als Weibchen.

 

Der Heilige Ibis ist in Afrika südlich der Sahara heimisch.

Die Vögel leben meist in Gewässernähe. In Frankreich hat sich beginnend in den 1970er Jahren eine Population aus freifliegenden Tieren des Vogelparks von Branféré etabliert. Im Jahr 1984 gab es etwa 100 Tiere, 1995 etwa 400 und 2005 bereits etwa 3.000 in insgesamt 17 départements. Besonders verbreitet ist er in den départements Loire-Atlantique, Vendée und Morbihan. Man findet ihn aber auch an der französischen Mittelmeerküste. Auch in Nordwestitalien sind bereits Bruten erfolgt. Die Vögel werden zunehmend auch in Belgien und den Niederlanden beobachtet, wo es ebenfalls bereits erste Bruten gab. In Deutschland sind manchmal Gefangenschaftsflüchtlinge zu finden, eventuell auch Tiere der französischen Population, vor allem am Niederrhein.

Die Gesamtpopulation besteht nach Schätzungen der IUCN aus 200.000 bis 450.000 Tieren. Die Art wird als "nicht gefährdet" eingestuft.

 

Quelle: Wikipedia

 

Bilder vom Vogel unter:

 

http://www.flickr.com/photos/36018226@N06/
oder
http://www.flickr.com/groups/1072625@N22/

 

15.03.2009

Bitte beachten Sie folgende Hinweise und gehen Sie sehr sorgsam mit der Natur um, wenn Sie auf solche oder ähnliche Schilder stoßen.

03.03.2009

Neue Bilder, z.B. in der Kat. Landschaften, Vögel usw.

26.02.2009

Ich habe gerade folgende Rubriken erstellt, bzw. erweitert:

 

1. Foto des Monats

2. Galerie-Säugetiere und Vögel (Bilder aus Europa, Afrika und den USA)

 

Viel Spaß damit!

25.02.2009

Kranichzug, Lkr. Gießen 25.02.2009 Kranichzug, Lkr. Gießen 25.02.2009

Es ist wieder soweit: Der Kranichzug aus den südlichen Überwinterungs-gebieten hat wieder begonnen. Aufgrund der nun zunehmenden Temperaturen ist in den nächster Zeit mit Massenzügen zu rechnen. Sollten Sie ziehende Kraniche am Himmel entdecken, wäre es schön wenn auch Sie die Meldungen im Internet publizieren. Ich kann Ihnen dazu folgende Seiten empfehlen:

 

Hessen:

www.hgon-birdnet.de/birdnet/index.aspx

 

Weltweit:

www.naturgucker.de

 

Weitergehende Informationen zu dem Verhalten, Zug, Lebensweise der Kraniche erfahren Sie unter:

 

www.kraniche.de

 

Hier noch eine kleine Fotogalerie von mir aus Archivaufnahmen: